Stadtgeschichte

 

Fertőd in eine Siedlung zwischen Győr und Sopron, Südost von Sopron, auf dem Fertő-Hanság Kleingebiet. Ausser ihren Baudenkmälern und Sehenswürdigkeiten ist sie das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Räumes. Ihren heutigen Namen bekam die Stadt in der Zeit der Reorganisierung der Verwaltung in Ungarn. In den Arpadenzeiten (1234) nannte man sie als Ville Ferteud, später (1265) als Villa Ferteu, eine Siedlung die zwischen Iván, Sajtoskál, Nemesládony lag. Am 16.05.1950. nimmt sie den Namen Fertőd auf, dann verband sich die frühere Eszterhaza – schon als Fertőd – am 07.09. mit Süttör. Süttör war die ältere Siedlung, so die Urkunden haben die verschiedenen Namensvarianten von Süttör bewahrt. Der Name von Eszterháza ist ersten Mal in einem Brief von Fürst Miklós im Jh. 1766 als „Schloss Eszterháza”zu lesen.

Im Zentrum der Siedlung befindet sich der wunderschöne hufeisenförmige Barockschloss, der die Hauptqelle des Fremdenverkehrs ist, und mit ihrem bestimmenden Charakter ist sie die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt. Die Bauarbeiten des Schlosses und seines Gebädekomplex wurde ab 1720 von Josef Eszterházy angefangen.

J. Haydn (1732-1809) der letzte höfische Komponist der Musikgeschichte hat hier zwei Jahrzente verbracht (1769-1790). Er war Hofmusikant im Dienst vom sog. „prachtliebenden” Miklós Eszterházy, der sehr gern die Künste unterstüzte. J. Haydn lebte damals im heutigen Musikhaus, wo ein Museum sein Andenken bewarht. In Europa sind mehrere Beschreibungen in verschieden Sprachen (französich, englisch, deutsch) über Eszterháza veröffentlicht worden, besonders über die „Lustbarkeiten von Eszterháza”.

Die wertvolle Pflanz – und Tierwelt von Nationalpark Fertő-Hanság bedeutet eine grosse Anziehungskraft des Fremdenferkehrs. Der Park hat feste Bindungen zum Nationalpark Neusiedler See in Österreich was der Radfahrweg um Neusiedler-See auch beweist.
Im Jahr 1990 wurde Partnerschaft mit Millingen in Nederlanden abgeschlossen. Das Schulnetz der jüngste Stadt des Bezirkes Győr-Moson-Sopron ist bis zur Mittelstufe vollständig. Es gibt in Fertőd eine Musikschule auch, wo sich die talentvolle Schüler der Region in ihrer Fähigkeiten bilden zu können. Im Jahre 2000 begann eine Hochstufenbildung im Institut Aladár Porpáczy, die als versetzte Sektion der Universität St. István funktioniert.

In der Stadt befinden sich zwei Kirchen, in Süttör steht die St. András Kirche im Neo-got Stil, in Eszterháza wurde eine modern Kirche in 1986 aufgebaut, die den Namen „Heiligen Kreuz” bekam. Die Bilder ihres Altars und der Stationen wurden von mit Erbepreis von Ungarn bezeichnete Malerin Erzsébet Udvardi geschaffen. Die jüngst restaurierte Schlosskapelle bekam Europa Nostra Preis.

Die Siedlung ist im Jahr 1995 zu Stadt geworden.

Die Nationalpark Fertő-Hanság, der Neusiedler See mit seine Umgebung, die Dörfen am Neusiedler See wurden nach ihrer Schönheiten, kulturellen und kunstgeschichtlichen Werten von UNESCO im Jahr 2001 zum Welterben erklärt.